Aktuelle Termine:

26.03.2020 (UN)GERÜSTET ZUM LEBENSKAMPF, FWT Köln (entfällt > Coronavirus)
27.03.2020 (UN)GERÜSTET ZUM LEBENSKAMPF, FWT Köln (entfällt > Coronavirus)
29.03.2020 (UN)GERÜSTET ZUM LEBENSKAMPF, FWT Köln (entfällt > Coronavirus)

03.04.2020 VANITAS, Schauspiel Dortmund, Festival ‚Inbetween‘ (entfällt > Coronavirus)
04.04.2020 VANITAS, Schauspiel Dortmund, Festival ‚Inbetween‘ (entfällt > Coronavirus)
05.04.2020 VANITAS, Schauspiel Dortmund, Festival ‚Inbetween‘ (entfällt > Coronavirus)

November 2020: Neuproduktion CHÖRE DES SPEKULATIVEN (AT) (Berlin/ Köln/ Frankfurt am Main)

Januar 2021: Inszenierung BEUYS‘ KÜCHE (AT), Text: Christoph Klimke, Theater Krefeld/ Mönchengladbach

Im Wintersemester 2019/20 hat Sebastian Blasius die NRW-Dozentur an der Ruhr Universität Bochum (Studiengang Szenische Forschung) inne. Im Sommersemester 2020 unterrichtet er an der Folkwang Universität der Künste (Studiengang Schauspiel).

Das Fachmagazin ‚Theater heute‘ (03/2019) beschreibt die installative Performance VANITAS von Sebastian Blasius als wegweisend im Bereich des immersiven Theaters: „Am eindrücklichsten spielt ‚Vanitas‘ mit der Unsicherheit des Betrachters als mit etwas, das sich im Puls niederschlägt, körperlich. Die große Qualität liegt dabei in den Details. (…) ‚Vanitas‘ reiht sich nicht einfach in die Serie >immersiver< Theaterarbeiten ein, es löst sie vielmehr zugleich – von innen – auf. (…) (Es lässt) uns den irreduziblen Rest unserer unauflösbaren Andersheit erfahren. (…) Von dieser Erfahrung her müsste (…) jedes sich immersiv nennende Theater (…) neu beleuchtet werden.“
Nikolaus Müller-Schöll, „Den Puls fühlen“, in: Theater heute, 03/2019

AUSSCHREIBUNG: DARSTELLER*INNEN GESUCHT FÜR INSTALLATIVES CHORPROJEKT Sebastian Blasius sucht für seine Arbeit „Chöre des Spekulativen“ im Herbst 2020 (Oktober/ November) mehrere Darsteller*innen unterschiedlichen Alters und Typs. „Chöre des Spekulativen“ thematisiert das im Theater der Neuzeit tendenziell verschwundene bzw. zurückgedrängte dramatische Mittel des Chors und spekuliert, wie der Chor – entsprechend seiner ursprünglichen Funktion – einschlägige Szenerien des Theaters von der Renaissance bis in die Gegenwart hätte befragen und kommentieren können. Bekannte Autor*innen aus diversen internationalen Kontexten schreiben dafür eigene Texte. Voraussetzungen: Ausgebildete Sprechstimme (z.B. im Kontext einer Schauspielausbildung), Sensibilität im Umgang mit und dem Sprechen von Texten, bestenfalls Erfahrung mit Formaten der Performance Art, die Kenntnis aktueller kunsttheoretischer Diskurse ist wünschenswert, aber nicht zwingend. CV mit visuellem Anschauungsmaterial (Fotos, Videolinks etc.) bitte bis Montag, 22.06. an: spekulativechoere@gmail.com