VANITAS (2017)

Nach CHIMAIRA (2016) ist VANITAS eine weitere installative Performance für einen einzelnen Zuschauer. Alle 30 Minuten kann ein Besucher den Aufführungsraum betreten. Zuvor bekommt der Zuschauer ein Armband angelegt, mit dem sein Puls laut hörbar wird. Im Raum befindet sich eine gedeckte Tafel, an der bereits zahlreiche Personen sitzen, ein Stuhl am Kopfende ist noch für den Besucher frei. Alles, was in diesem Raum passiert – die Gesten der Essenden oder das Lesen von Texten (z.B. über den 30jährigen Krieg) – geschieht im Pulsrhythmus des Besuchers. Nach jedem gelesenen Text stehen einige Personen auf und verlassen den Raum, bis der Besucher am Ende allein bleibt und auch sein Puls verstummt.

Regie: Sebastian Blasius // Sound: Klaus Janek // Mit: Norman Grotegut, Silvia Westenfelder, Anna Kempin, Thomas Nellen, Eloisa Arreola, Alina Reissmann, Vincent Wodrich, Florin Engels, Miriam Arnold, Nicolay Kaps, Hannah Sampé, Jonathan Tillmann, Lino Jötten

„Es ist das eigene Unwohlsein, das diese Performance so besonders macht.“
Kölnische Rundschau

„So schreit ‚Vanitas‘ einen mit all seinen klugen Referenzen und choreografierten Effekten an, wie sehr man sich schuldig macht durchs stumme Dasein (…).“
Kölner Stadt-Anzeiger

  1. Pingback: Sebastian Blasius

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